Stress & Unglück | Urteilen

In Samadhi erkennen wir die Dinge in  ihrer Reinheit, so wie sie sind, frei von Verfärbungen unseres konditionierten Bewusstseins, bar aller mentalen Filter. Es ist ein sehen ohne zu urteilen. Yoga Sutra / Übersetzung Ralph Skuban

 

Unser Gehirn ist ständig damit beschäftigt Gesehenes, Erlebtes, Erfahrenes einzusortieren - entsprechend unseren Mustern, bzw. unserem konditionierten Bewusstseins. Wir haben erfahren und gleichen alles, was wir augenblicklich erleben, mit dem Gespeicherten ab. Ein fantastisches Tool in vielerlei Hinsicht.

 

Doch wie häufig beurteilen und verurteilen wir unnötig. Es ist zu einer Art Zwang geworden. Es finden sich immer weniger Momente statt, wo wir, wie durch die Augen eines Kindes, unvoreingenommen nur sehen.

 

Ich glaube mir würde es ausgesprochen gut tun, mehr und mehr zu überprüfen, was in mir vorgeht, wenn ich sehe und erlebe. Mir mehr Zeit dafür zu nehmen, um festzustellen, ob ich wieder eingefärbt, Menschen und Situationen beurteile und wohlmöglich verurteile.

 

Was wirklich in jedem vorgeht, was ihm oder ihr gerade passiert ist oder welche Schwierigkeiten zu bewältigen sind, können wir meist gar nicht wissen. 

 

Und dann ist da jemand unfreundlich, wortkarg oder "komisch" und ich denke: "Mannomannn, warum bist du nicht einfach nett? Wieso verbreitest du so eine miese Stimmung?"

 

 

Was  bilde ich mir ein? Es steht mir nicht zu andere zu beurteilen oder zu verurteilen. Ich kann mich fern halten, wenn ich feststelle, dass immer wieder die gleichen Tendenzen von jemandem ausgehen und mich beeinflussen. Wenn das Fernhalten nicht klappt, weil wir zB zusammen arbeiten müssen, kann ich versuchen herauszufinden was los ist und evtl. helfen oder, mir eine Art unsichtbaren Schutzmantel anlegen. Was mir nicht hilft und was mich stresst, ist das ewige ablehnen und nicht verstehen können, warum jemand so oder so reagiert. 

 

Erheben wir uns nicht auch über andere in dem wir glauben, dass wir wissen wie es besser geht? Das wir meinen zu wissen, was in dem anderen vorgeht?

 

Viele Facetten hat das Urteilen.

 

Ein Video in dem das "normale" Leben gezeigt wird und eingeblendet wird, was die Menschen gerade durchmachen, zeigt deutlich auf, dass jeder seine Geschichte mit sich trägt. Es heißt: Every Person Has a Story. Du findest es im Blog unten.

 

Also fassen wir uns an die eigene Nase. Reflektieren wir, was wir so mit uns tragen. Und in wie weit, wir immer wieder in die Beurteilung unserer Mitmenschen gehen.

 

Ich lade dich ein, ganz aufmerksam dein Verhalten zu überprüfen und mehr bei dir, als bei den anderen zu sein.

 

Ätherische Öle:

 

Citronella - ist ein fantastisches Öl, welches uns in zweierlei Hinsicht unterstützt. Es hält gern alles ab, was uns negativ beeinflusst (tatsächlich auch wunderbar in der Abwehr von Mücken und Wespen) und es möchte das Beurteilen auf das nötigste minimieren. Es erinnert uns, zu überprüfen, ob wir wieder aus eingefahrenen Sichtweisen handeln und urteilen und lädt uns ein frisch und Vorurteilslos zu sein.

 

Pink Pepper - unterstützt uns im Erkennen, dass das Verurteilen nicht aus dem Herzen kommt und uns nicht wachsen lässt. Es macht uns klein und erfüllt uns nicht.