ANNETTE


Annette ist von Anfang an dabei. Das Studio ohne sie — ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Zuverlässig, warm, immer da. Ich schätze sie sehr. Hier erzählt sie selbst.

Wie baue ich eine Stunde auf?

 

Auch ich nehme einen roten Faden, der durch die Stunde führt.

 

Entweder ein Thema, zu dem ich etwas erzähle – oder manchmal nur einen Fokuspunkt.


Herzöffnung. Hüftöffner. Pranayama. Ausrichtung. Stille.

 

Ein bestimmtes Thema muss bei mir von Herzen kommen – also von innen heraus.


Nur dann kann ich es auch wirklich vermitteln.

 

Woher kommt meine Musik?

 

Wenn mich ein Lied berührt, kommt es sofort in eine Playlist – „neue Musik".

 

Aus dieser Playlist bediene ich mich, wenn ich meine Yogastunden-Playlist erstelle.

 

Manches höre ich im Radio. Vieles kommt von Freunden, Familie und Yoga-Kolleginnen.

 

Was passiert, wenn etwas nicht läuft wie geplant?

 

Am Anfang meines Yogalehrerwegs habe ich mich hinterher immer sehr geärgert.

 

Mittlerweile bin ich recht gelassen – und improvisiere.

 

Ich stelle dann manchmal meine Pläne um.


Oft wird es dann eine richtig gute Stunde.

 

Und wenn ich mal wieder rechts und links verwechsele – gibt es ja immer tolle Teilnehmende, die mich in die Spur bringen.


Ein kleines Dankeschön geht hier besonders an Claudia. 😊

 

Was wünsche ich mir von meinen Teilnehmenden?

 

Ich finde unsere Teilnehmenden toll.


Viele sind mit Freude und Energie dabei.

 

Leider manchmal auch mit zu viel Ehrgeiz.

 

Also – Ehrgeiz zu Hause lassen. Und öfter mal die Blöcke nutzen.

 

Was ist der Moment, für den ich unterrichte?

 

Die Dankbarkeit am Ende der Stunde – durch ein Lächeln, nette Worte oder ein ehrliches Danke.

 

Manchmal spüre ich in Shavasana eine ganz besondere Energie im Raum.

 

Für diese Momente bin ich hier.

 

Was verändert das Unterrichten in mir?

 

Seitdem ich unterrichte bin ich viel selbstbewusster geworden.

 

Ich habe gemerkt, dass ich mit meinen Stunden viele Menschen erreichen kann.

 

Ich habe gelernt, dass jeder von uns so individuell ist in seinen Möglichkeiten –
und bin deshalb auch mit mir selbst nicht mehr so streng.

 

Das Unterrichten hat mir geholfen, meine eigenen Gefühle mehr zu zeigen.

 

 

Yoga begleitet mich seit 2007.

 Alles fing damit an, dass eine Freundin mir vom Yoga vorschwärmte und ich neugierig  wurde .

 Meine ersten Erfahrungen mit Yoga lagen Jahre zurück und damals konnte  mich Yoga nicht überzeugen. 

 Diesmal war es anders. Ich war sofort begeistert und wurde zur regelmäßigen  Yogaschülerin.

 Im  November  2012 kam ich ins Urban Yoga zu Evelyn.

 Nach meiner ersten Inside Yoga Flow Stunde wuchs meine  Begeisterung für  Yoga  noch mehr.  Schnell kamen Neugierde und der Wunsch, noch mehr über  Yoga zu erfahren,  hinzu. 

 So habe ich  mich entschlossen,  2014 meine `Inside Yoga Teacher ´  Ausbildung zu machen.

 Yoga ist für mich ein Weg, stets zur mir selbst zu finden und mich zu spüren;  auch  – oder  ganz besonders  sogar – an nicht so guten Tagen.

 Diese Erfahrung und  meine Begeisterung für Yoga möchte ich gerne  weitergeben und mit anderen teilen.

Dir liebe Evelyn Danke für alles.

 Annette Teueteberg  / selbständige Yogalehrerin