Dharma oder Selbstverwirklichung

Selbstverwirklichung - klingt schon fast ein wenig altmodisch und nach Midlife Crisis. Nun mache ich einen Töpferkurs, um alle Klischees abzudecken :-)

 

Der Begriff Dharma bedeutet nichts anderes als Selbstverwirklichung. Ralph Skuban schreibt in seinem Buch "Patanjalis Yogasutra":

 

Das Dharma der Rose, ist zu erblühen. 

Das Dharma des Senfkorns ist, ein Baum zu werden. 

Das Dharma des Menschen ist die Selbstverwirklichung.

 

Und immer wieder taucht die Frage auf, wie kann ich erblühen und nutze ich wahrhaftig meine Fähigkeiten und Gaben und was sind überhaupt, meine Fähigkeiten uns Gaben?

 

Wie kann ich am besten dienen und was lässt mich durch meine Talente scheinen?

 

Ich weiß es immer noch  nicht so ganz genau. Ich habe das Gefühl, dass es eine stetige Suche ist. Vielleicht wird es ein wenig einfacher, stellt man sich die Frage: Was fällt mir leicht? Was flutscht und womit könnte Anderen dienlich sein?

 

Die Rose verströmt ihren Duft und zeigt ihre Pracht. Jeder, der sie betrachtet ist betört und für diesen Moment ganz und gar im hier und jetzt, glücklich. Im Gefüge des Ökosystems haben die Wildrosen vielerlei Aufgaben, bis hin zum Nahrungsgeber für Vögel, wenn sie ihre herrlichen Hagebutten bilden.

 

Frag Dich:

 

Was fällt mir leicht?

Womit kann ich dienen?

 

Dies dienen ist genauso vielfältig, wie wir es als Menschen sind. Ich bin so dankbar und empfinde es großen Segen, dass es meinen Steuerberater gibt. Etwas, was mir unendlich schwer fällt, ist für ihn ganz einfach und es macht ihm Freude, nach den Regeln, alles ordentlich zu erledigen.

 

Diese Liste, wofür ich anderen Menschen dankbar bin, ist so lang - wie geht es Dir? Wofür bist Du dankbar und wodurch kannst Du Andere unterstützen?

 

Vielleicht hattest Du das Glück, von Kindesbeinen an schon ganz genau zu wissen, welches Dein Dharma ist. Dann könntest Du diese Woche vielleicht nutzen, dankbar dafür zu sein. 

 

Wenn Du auf der Suche bist, könnten einige Momente der Stille hilfreich sein. Eine Liste mit all den Aufgaben, die Dir so leicht von der Hand gehen, zu erstellen. Was macht Dir am meisten Freude? 

 

Diese Gaben und Talente müssen nicht sofort dein ganzes Leben auf den Kopf stellen. Ein Hobby ausbauen oder ein Ehrenamt, 10 Minuten am Tag genau dafür einplanen, ausprobieren und verwirklichen, was in Dir keimt.

 

Und wohlmöglich erfährst Du in Deiner Yogapraxis, was Du wieder einmal tun könntest. Ich glaube Offenheit und Neugier, sind zwei wichtige Hilfsmittel, um zu Erkennen welchen Weg der Selbstverwirklichung wie gehen könnten. Und das üben wir generell in unserer Asanapraxis. Diesen Anfängergeist zu bewahren. ZU spüren, zu entdecken, still zu werden und zu atmen. Wunderbar!

 

Ätherische Öle

 

Coriander lädt uns ein, aus der Box herauszutreten. Das, was man tut, muss nicht den Erwartungen entsprechen, sondern unser Dharma, unseren wahren Möglichkeiten. Coriander gibt uns den Anstoß, genau das zu fühlen und den Mut zu haben, es auszuprobieren.

 

Black Pepper möchte uns unterstützen die Masken abzunehmen, die wir tragen. Wir können Stück für Stück ablösen, was wir uns, als angeblich richtig, übergestülpt haben.

 

Spikenard unterstützt unser Dankbarkeit für die Geschenke, die wir mitbekommen haben.

 

Wild Orange bringt die Freude und das Strahlen, sowie das erkennen der Fülle hinzu.

 

Diffuserblend

 

2 Coriander

2 Black Pepper

1 Spikenard

2 Wild Orange