Ellbogen oder Arm in Arm

Yoga bedeutet übersetzt soviel wie anjochen, zusammenbinden oder anschirren. 

 

Zu erkennen, dass alles miteinander verbunden ist, beginnt bei  uns. Dass die Gedanken Einfluss auf unsere Gefühle und unseren Körper haben und umkehrt, erfahren wir immer wieder in unserer Praxis. Vielleicht sind wir auch schon soweit zu erkennen, dass das was ich aussende, zu mir zurück kommt. 

 

Das gegenseitiges unterstützen uns selbst auch so enorm wachsen lässt, möchte ich an einem simplen Beispiel zeigen.

 

Momentan schaue ich mit Begeisterung "The Voice of Germany". Vielleicht kennst du die Sendung. Talente, die singen können, trauen sich vor eine Jury. Die Jury sieht die Kandidaten nicht, hört nur den Gesang. Der Kandidat darf dann auswählen, zu welchem Jurymitglied er geht, wenn sich mehrerer für ihn entschieden haben. 

 

In Zweier- oder Dreierteams müssen die Kandidaten dann in ein "Battle". Also ein Kampf gegeneinander,  um weiter zu kommen. Das Erstaunliche ist, dass jeder nur scheinen kann, wenn man den anderen Kandidaten unterstützt. Wenn man gemeinsam das Lied gut singt, das beste zusammen schafft, die Chemie stimmt. Und für mich als Zuschauer, sind auf jeden Fall die am sympathischsten, die ihre Partner am meisten Hilfe und Unterstützung geben. Den Gegner zum Partner machen und gemeinsam etwas Gutes kreieren. Wenn sie sich dann öffnen und ihre Gefühle sich in ihrem Gesang widerspiegeln, kommt es immer wieder vor, dass ich Gänsehaut bekomme und mir ganz warm uns Herz wird.

 

Ein zugegeben sehr einfaches Beispiel, was aufzeigen soll, dass wir wenn wir uns gemeinsam für etwas einsetzen, unterstützen wo wir nur können, aufrichtig sind und nicht nur unsere eigenen Interessen vertreten, uns daran freuen können wenn andere scheinen, wir diese Verbindung wahrhaftig fühlen und sie mehr und mehr kultivieren, dass dies Lebensgefühl was dann entsteht, vielleicht sogar die ganze Welt verändern kann.

 

Es geht nicht darum besser als einzelner zu sein, sonder gemeinsam etwas Gutes zu machen.

 

Also Ellbogen eingefahren und Arme ausgebreitet.

 

Eine Unterstützung und Gemeinschaft muss aus meiner Sicht nicht unbedingt mir physischer Nähe einhergehen. Da dies augenblicklich nicht möglich ist, gilt es, neue Wege zu finde, um sich zu verbinden. Anderen zu helfen. Vielleicht ist es sogar noch wichtiger, als je zuvor diese Hilfe oder auch nur das Gefühl von Gemeinschaft durch Nachfrage, Anrufe wohlmöglich Briefe oder Zoommeetings anzubieten.

 

Wir sind für dich da!

 

Ätherische Öle:

 

MAJORAM - vielleicht hast du, zB durch Erfahrungen, die du gemacht hast, eine dicke Schutzmauer gezogen und es fällt dir eher schwer, Verbindungen einzugehen, anderen zu vertrauen und somit auch andere zu unterstützen. Majoram möchte dir aufzeigen, dass du diese Schranken errichtet hast und möchte dich ermuntern, wieder mehr zu Vertrauen und Nähe zuzulassen. Wenn Du anderen erlaubst sich dir anzunähern, dann kannst du deine Wärme und Verbundenheit spüren. Dadurch kannst du scheinen und auch anderen zum strahlen bringen.

 

CEDAR WOOD - sich Teil einer Gemeinschaft zu fühlen, dazugehörig und nicht isoliert sein, das ist die "Botschaft" von Cedar Wood. Es geht noch einen Schritt weiter als Majoram und möchte dich sehen lassen, dass es um dich herum eine Gemeinschaft gibt, zu der du gehören darfst.

 

LIME - möchte dir den nötigen Schwung geben, dich ermuntern zu handeln, aus dir heraus zu kommen. Für das Geschenk des Lebens, dankbar zu sein und ins unterstützen und mutige aufeinander zugehen zu kommen.

 

Diffusermischung:

3 TR LIME

1 TR MAJORAM

1 TR CEDAR WOOD

 

So gern unterstütze ich dich - bitte schreibe einen Kommentar oder sende mir eine email, wenn du Fragen oder Wünsche hast.